Aktuelle Veranstaltungen

Der Dresdner Geschichtsverein stellt historische Erkenntnisse und spezifische Geschichtsbilder zur Debatte. Dies geschieht in Vorträgen, auf Diskussionsforen und durch Kolloquien, in denen Spezialisten verschiedener Disziplinen mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Der Zugriff auf die Vergangenheit Dresdens und Sachsens erfolgt dabei interdisziplinär und bietet unterschiedlichen Perspektiven sowie individuellen Wertungen von Geschichte und Gesellschaft einen selbstverständlichen Raum.
Künftig wird dabei noch ausgeprägter als früher die Kooperation mit anderen historisch interessierten und erinnerungskulturell aktiven Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen gesucht.


Die im Licht stehen - Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts
14. November 2018 (Mi.), 18 Uhr, Festsaal Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Im Februar 2019 eröffnet das Stadtmuseum eine Ausstellung mit fotografischen Bürgerporträts, die dort seit über 150 Jahre gesammelt worden sind. Begründer der Sammlung war Otto Richter. Mit den Kuratoren Dr. Holger Starke und Wolfgang Hesse werfen wir einen Blick in den digitalen Katalog der Bürger-Bilder, der für die Ausstellung konzipiert wurde. 

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Geschichtsverein und dem Stadtmuseum Dresden.


Vorträge und musikalisch-literarischer Abend (Eintritt frei)
14. November (Mi.) ab 11.00 Uhr, Ort: Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden. Leitung: Prof. Dr. Matthias Herrmann

Ein Tag für Erwin Schulhoff - Vor 100 Jahren in Dresden. "Überdada, Componist und Expressionist".

Hier der genaue Ablauf.


Tagung - Die Masse machts
16. November 2018 (FR.), 10 bis 15.30 Uhr, Festsaal Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2

Leitung: Wolfgang Hesse (Lübeck) und Dr. Holger Starke (Stadtmuseum Dresden)
In Kooperation von Stadtmuseum Dresden, Sächsischer Landesstelle für Museumswesen und Kustodie der TU Dresden. Zugang und Eintritt frei.
Im Stadtmuseum Dresden wird eine umfangreiche Sammlung Dresdner Bürgerporträts des 19. Jahrhunderts verwahrt. Der Bestand von 2.700 Fotografien auf 2.100 Trägerkartons ist vom Gründungsdirektor des Museums, dem Historiker und Stadtarchivar Otto Richter, zwischen 1892 und 1912 angelegt und von seinen Nachfolgern bis zum Ende der 1930er Jahre fortgeführt worden. Seither diente er als Ressource für die Illustration von Publikationen.
Doch wie ist diese Sammlung als Gesamtheit zu verstehen? Wie kann ihre Zusammensetzung, die Bedeutung einzelner Bilder oder Bildgruppen hierin analysiert, mithin die Masse als Chance und nicht als Last begriffen werden? Wie also wäre nicht eklektisch sondern quellenkritisch mit dieser (kleinen) Masse zu arbeiten?

Hier ein Blick auf das Programm.


"Augen-Blicke. Barocke Elfenbeinkunst im Dialog der Künste"
Erste Führung: 20. November 2018 (Di), 15 Uhr (Dauer: eine Stunde), Zweite Führung: 4. Dezember 2018 (Di), 15 Uhr (Dauer: eine Stunde)

Treffpunkt: Kleiner Schlosshof um 14.45 Uhr

Die Kuratorenführung mit Dr. Jutta Kappel. Wieder einmal zeigt das Grüne Gewölbe seine Schätze. Wir nehmen uns Zeit für "Augen-Blicke" und erkennen die Facetten eines Dialogs der Künste. Die Führung wird an zwei Terminen angeboten, da die Teilnehmerzahl jeweils auf 15 Personen begrenzt ist. Die Veranstaltung entstand in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Bitte melden Sie sich verbindlich bis 14.11.2018 im Büro des Geschichtsverein an.

Tel./Fax: 0351-4956074 oder per Mail an: s.beetz@dresdner-geschichtsverein.de


Kontaktzonen und Grenzregionen
28. November 2018 (Mi.), 19 Uhr, Cafe Stadtmuseum, Wilsruffer Str. 2
Ein kulturwissenschaftliche Blick auf heutige Kooperationen im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet, mit Dr. Ira Spieker (Leiterin Projekt "Kontaktzonen") und Dr. Sarah Kleinmann (wiss. Mitarbeiterin). Nachbarschaften sind nicht selbstverständlich, manchmal gar problematisch. Ein Projekt am Institut für Sächsische Geschicht und Volkskunst hat versucht zu klären, welche Personen, Milieus und Institutionen sich engagiert um gute, kulturell anregende Beziehungen zwischen Sachsen und Böhmen/ Tschechien kümmert. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunst (ISGV).


Diskussion zum Denkmal für die verbrannten Luftkriegstoten auf dem Dresdner Altmarkt
12. Dezember 2018 (Mi.), 19 Uhr
"Eine offene und schmerzende Wunde?".

Diskussion mit Stefan Locke (FAZ) und Dr. Maik Hattenhorst (Historiker, Stadtbibliothek Magdeburg). Moderation: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg.

Das Erinnerungszeichen für die Luftkriegstoten vom 13. Februar 1945 auf dem Altmarkt lässt die Stadtgesellschaft nicht zur Ruhe kommen. Ist das Denkmal angemessen, erkennbar und sinnfällig? Groß genug oder zu marginal? Und wie soll man dort respektvoll gedenken, wenn Event- und Erinnerungskultur unvermittelt nebeneinander liegen? Die Veranstaltung des Geschichtsvereins mit dem Verein Denk MalFort! e.V. ist Teil der Reihe "Unbequeme Denkmäler".


Zum Verein

Etwa 15 Veranstaltungen pro Jahr (Führungen, Vorträge, Podiumsgespräche, Exkursionen, Filmabende) bietet der Dresdner Geschichtsverein an, dem heute ca. 220 Mitglieder angehören. Dazu kommt – meist im Herbst – ein thematisches Kolloquium zur Stadtgeschichte.

Dabei sein ist alles

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