Aktuelle Veranstaltungen

Der Dresdner Geschichtsverein stellt historische Erkenntnisse und spezifische Geschichtsbilder zur Debatte. Dies geschieht in Vorträgen, auf Diskussionsforen und durch Kolloquien, in denen Spezialisten verschiedener Disziplinen mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Der Zugriff auf die Vergangenheit Dresdens und Sachsens erfolgt dabei interdisziplinär und bietet unterschiedlichen Perspektiven sowie individuellen Wertungen von Geschichte und Gesellschaft einen selbstverständlichen Raum.
Künftig wird dabei noch ausgeprägter als früher die Kooperation mit anderen historisch interessierten und erinnerungskulturell aktiven Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen gesucht.


Podiumsgespräch
25.09.2018, 19 Uhr, Café Stadtmuseum, Wilsdruffer Straße 2
″Der gespaltene Freistaat″ - Sachsen in der Weimarer Republik.
Mit Dr. Konstantin Hermann, Dr. Swen Steinberg, Dr. Mike Schmeitzner, Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht
Vor 100 Jahren im November 1918 endete das Deutsche Kaiserreich; im August 1919 entstand die Weimarer Verfassung. Die Gesellschaft der Weimarer Republik war voller Hoffnung und zugleich massiv zerstritten. Im Gespräch wollen wir genauer ausloten, was dieser Umbruch zwischen zwei Kriegen damals für Dresden und Sachsen bedeutet hat.


Herbstkolloquium
29.09.2018, 10.00 bis 19.30 Uhr, Haus der Kathedrale, Schlossgasse 24
″Neue Architektur für neue Menschen? Facetten der Dresdner Moderne 1919 bis 1939″ 
Mit Dr. Claudia Quiring (Stadtmuseum Dresden), Dr. Justus H. Ulbricht.
Das "alte Dresden" hatte und hat immer auch eine "junge" Seite. Unser diesjähriges Herbstkolloquium will Facetten der "klassischen Moderne" in der Architektur sichtbar machen und in der Diskussion fragen, wie wir heute mit diesem Erbe umgehen. Das Kolloquium ist eine Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und dem DGV.
Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier im Flyer.


Stadtteil-Rundgang in Niedersedlitz
04.10.2018, 16.00 Uhr
Mit Wolfgang Krusch, Heimatverein Niedersedlitz e.V.
Treffpunkt: Endhaltestelle Straßenbahnlinie 6, Bahnhof Niedersedlitz
Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Stadtteilgeschichte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Anmeldung bitte an Rainer Nitzsche, Leiter der Arbeitsgruppe.
Tel: 0351-828 34 202
Rainer Nitzsche

_________________________________________________________________________________________________________________

Führung durch das Bilz-Bad Radebeul
06.10.2018, 14 Uhr
Mit Dr. Heidelore Geistlinger, Dr. Marina Lienert (Medizinhistorikerinnen)
Dresden und sein Umland war ab Ende des 19. Jahrhunderts ein Mekka der Lebensreform, Körperkultur und Hygiene-Bewegung. Das 1905 begründete Kötzschenbrodaer "Bilz-Bad" ist denkmalgeschützt, wird jedoch bis heute genutzt. Wir laden gemeinsam mit dem Bilz-Bund für Naturheikunde e.V. und dem Verein Bürgerschaft Hellerau zur Führung durch das Ensemble ein.
Treffpunkt: Bilz-Bad, Eingang Meiereiweg


Stadtführung "Revolutionsspaziergang"
10.10.2018, 16 bis ca. 18.00 Uhr (hier der genaue Ablauf)
Revolutionsspaziergang „Erinnerungsorte der Arbeiterbewegung vor 100 Jahren“. Wir begeben uns mit Willy Buschak auf die Suche nach den Erinnerungsorten der Sächsisch-Dresdner Arbeiterbewegung. Denn dieser Teil der politischen Kultur unserer Stadt gehört auch zur deutschen Demokratiegeschichte. Eine Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bezirk DD und DGV.
Treffpunkt: 15.45 Uhr, Altmarkt, Ecke Kreuzstraße. Ende: Schützenplatz 14.


Vorstellung Dresdner Heft 135 "Dresden-Böhmen-Prag" und Dikussion mit drei Heftautoren
17. Oktober (Mi.), 19.00 Uhr, Klemperer-Saal in derr SLUB, Zellescher Weg 18
Im Vorfeld der diesjährigen Tschechisch-Deutschen Kulturtage stellen wir das neue Heft in der SLUB vor. Damit wollen wir den Kontakt zur Universität ebenso stärken wie die Nachbarschaft zu Tschechien, gibt es doch zahlreiche kulturelle Bande zwischen Sachsen und Böhmen, Dresden und Prag. Wir danken der SLUB bei der Kooperation der Heftvorstellung.


Buchvorstellung/ Gespräch mit der Autorin/Herausgeberin Dr. Eva Chrambach
24. Oktober (Mi.) 19.00 Uhr, Ort: Wird hier demnächst bekannt gegeben !
"An der Kunst Altare", Böhlau-Verlag 2017; Die Historikerin aus München entführt uns in ein Vierteljahrhundert im Dienst des Königs und der Musen, dargestellt an der Korrespondenz des Theologen, Theatersekretärs und Dramaturgen Julius Pabst (1817-1881).


Stadtteilerkundung Weißer Hirsch
29. Oktober 2018 (Mo.), 16.00 Uhr

Dr. Michael Böttger (igeltour Dresden) stimmt uns auf das Jubiläum "333 Jahre Ersterwähnung Weißer Hirsch" 2019 mit einem Stadtteilrundgang ein.

Treffpunkt: Haltestelle 11 Plattleite, Eingang Parkhotel

Die Erkundung endet am Balkon Dresdens, dem seit dem 24. März 2018 wieder geöffnetem Luisenhof. Hier besteht die Möglichkeit, den Tag bei einem Blick auf Dresden aus etwa 215 Mete Höhe ausklingen zu lassen.

Anmeldung bitte an Rainer Nitzsche (Leiter der Arbeitsgruppe).

Tel. 0351-828 34 202 oder per Mail: rainer.nitzsche@heimatverein-niedersedlitz.de


Podiumsgespräch zum Volkstrauertag
6. November 2018 (Di.), 18 Uhr, Café Stadtmuseum, Wilsdruffer Straße 2

"Gedenken im Abseits? Wer trauert eigentlich noch am Volkstrauertag? Gespräch mit der Pfarrerin Angeloka Behnke, Holger Hase (Denk MalFort!) und Dr. Justus Ulbricht.

Nach dem ersten Weltkrieg entstand 1919 die Idee zu einem "Volkstrauertag", der 1925 erstmals begangen wurde. Doch wie trauert man künftig um die Toten beider Weltkriege, die und immer ferner rücken? Und wer fühlt sich durch dies Gedenken und die entsprechenden Rituale noch angesprochen? Die Veranstaltung des Geschichtsvereins mit dem Verein Denk MalFort! e.V. und der Stiftung Frauenkirche ist Teil der Reihe "Unbequeme Denkmäler".


Die im Licht stehen - Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts
14. November 2018 (Mi.), 19.00 Uhr, Festsaal Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Im Februar 2019 eröffnet das Stadtmuseum eine Ausstellung mit fotografischen Bürgerporträts, die dort seit über 150 Jahre gesammelt worden sind. Begründer der Sammlung war Otto Richter. Mit den Kuratoren Dr. Holger Starke und Wolfgang Hesse werfen wir einen Blick in den digitalen Katalog der Bürger-Bilder, der für die Ausstellung konzipiert wurde. 

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Geschichtsverein und dem Stadtmuseum Dresden.


"Augen-Blicke. Barocke Elfenbeinkunst im Dialog der Künste"
Erste Führung: 20. November 2018 (Di.), 15.00 Uhr (Dauer: eine Stunde), Zweite Führung: 4. Dezember 2018 (Di.), 15.00 Uhr (Dauer: eine Stunde)

Treffpunkt: Kleiner Schlosshof um 14.45 Uhr

Die Kuratorenführung mit Dr. Jutta Kappel. Wieder einmal zeigt das Grüne Gewölbe seine Schätze. Wir nehmen uns Zeit für "Augen-Blicke" und erkennen die Facetten eines Dialogs der Künste. Die Führung wird an zwei Terminen angeboten, da die Teilnehmerzahl jeweils auf 15 Personen begrenzt ist. Die Veranstaltung entstand in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Bitte melden Sie sich verbindlich bis 14.11.2018 im Büro des Geschichtsverein an !!

Tel./Fax: 0351-495 60 74 oder per Mail an: s.beetz@dresdner-geschichtsverein.de


Kontaktzonen und Grenzregionen
28. November 2018 (Mi.), 19.00 Uhr, Cafe Stadtmuseum, Wilsruffer Str. 2
Ein kulturwissenschaftliche Blick auf heutige Kooperationen im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet, mit Dr. Ira Spieker (Leiterin Projekt "Kontaktzonen") und Dr. Sarah Kleinmann (wiss. Mitarbeiterin). Nachbarschaften sind nicht selbstverständlich, manchmal gar problematisch. Ein Projekt am Institut für Sächsische Geschicht und Volkskunst hat versucht zu klären, welche Personen, Milieus und Institutionen sich engagiert um gute, kulturell anregende Beziehungen zwischen Sachsen und Böhmen/ Tschechien kümmert. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunst (ISGV).


Diskussion zum Denkmal für die verbrannten Luftkriegstoten auf dem Dresdner Altmarkt
12. Dezember 2018 (Mi.), 19.00 Uhr
"Eine offene und schmerzende Wunde?".

Diskussion mit Stefan Locke (FAZ) und Dr. Maik Hattenhorst (Historiker, Stadtbibliothek Magdeburg). Moderation: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg.

Das Erinnerungszeichen für die Luftkriegstoten vom 13. Februar 1945 auf dem Altmarkt lässt die Stadtgesellschaft nicht zur Ruhe kommen. Ist das Denkmal angemessen, erkennbar und sinnfällig? Groß genug oder zu marginal? Und wie soll man dort respektvoll gedenken, wenn Event- und Erinnerungskultur unvermittelt nebeneinander liegen? Die Veranstaltung des Geschichtsvereins mit dem Verein Denk MalFort! e.V. ist Teil der Reihe "Unbequeme Denkmäler".


Zum Verein

Etwa 15 Veranstaltungen pro Jahr (Führungen, Vorträge, Podiumsgespräche, Exkursionen, Filmabende) bietet der Dresdner Geschichtsverein an, dem heute ca. 220 Mitglieder angehören. Dazu kommt – meist im Herbst – ein thematisches Kolloquium zur Stadtgeschichte.

Dabei sein ist alles

Wollen Sie Mitglied werden, Projekte und Vernstaltungen anregen und sich am Geschehen der Zeit beteiligen? Dann melden Sie sich bei uns.

Kontakt aufnehmen