Aktuelle Veranstaltungen

Der Dresdner Geschichtsverein stellt historische Erkenntnisse und spezifische Geschichtsbilder zur Debatte. Dies geschieht in Vorträgen, auf Diskussionsforen und durch Kolloquien, in denen Spezialisten verschiedener Disziplinen mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Der Zugriff auf die Vergangenheit Dresdens und Sachsens erfolgt dabei interdisziplinär und bietet unterschiedlichen Perspektiven sowie individuellen Wertungen von Geschichte und Gesellschaft einen selbstverständlichen Raum.
Darüber hinaus pflegen wir Kooperationen mit anderen historisch interessierten und erinnerungskulturell aktiven Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen.


Führung durch die Waldschänke Hellerau

19. September (Do), 16 Uhr, Am Grünen Zipfel 2, 01109 Dresden

 

Führung mit dem Architekt Günter Rentzsch durch die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute und 1910 von Richard Riemerschmid umgebaute Waldschänke Hellerau (mit Kurzfilm).

 

Eine Veranstaltung der AG Stadtteilgeschichte.

Organisation: Rainer Nitzsche (rainer.nitzsche@heimatverein-niedersedlitz.de) _______________________________________________________________________

Sabine Wenzel: Drei Villen in Dresden. Die Geschichte einer Familie zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg. Dresden 2019.

 

19. September (Do), 19.00 Uhr, Cafe’ im Stadtmuseum

Gespräch/ Buchvorstellung mit der Autorin. Moderation Dr. Justus H. Ulbricht

 

Das Buch beschreibt die Geschichte der Familien Salzburg, Mendel, Glücksmann und Gerstle, die in der Villa Salzburg, Tiergartenstraße 8, der
Villa Gerstle-Salzburg, Tiergartenstraße 50 und der Villa Mozartstraße, auf der Mozartstraße 3 ihr Leben verbracht haben.

Zwei der drei Villen sind erhalten geblieben. Sie sind Monumente der Dresdner Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Vor allem aber sind sie Gedächtnisträger. Die Eigentümer der Häuser gehörten zwei aufeinanderfolgenden Generationen einer wohlsituierten, sich dem Gemeinwohl der Stadt Dresden verpflichtet fühlenden deutsch-jüdischen Familie an. Ihre Lebensgeschichten schienen nach 1945 im kollektiven Bewußtsein der Stadt verloren gegangen zu sein. Ab 1990 wurden die Schicksale der drei Villen und ihrer früheren Bewohner wiederentdeckt und erforscht. Dieses Buch stellt die Bauten und Menschen einer interessierten Öffentlichkeit vor und weist auf die beiden stehengebliebenen Villen als authentische Orte großbürgerlichen jüdischen Lebens im Dresdner Stadtraum hin.

Die Geschichte in diesem Buch handelt von Kultur und Tradition, von Identität und Religion, von Architektur und Anspruch, von Familie, Heimat und Vaterland, von bürgerlicher Bildung und Lebensart, von Recht und Gesetz, von Ehre und Pflicht. Sie handelt auch von Ausgrenzung und Terror, von Vertreibung und Flucht und von Verlust und Erinnerung. Und sie handelt von Empathie und Humor, die den aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrierten Familienangehörigen bei ihrem Neuanfang als engagierte Weltbürger nicht abhanden gekommen sind.

 

Eine Kooperation des Stadtmuseums Dresden mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V. ___________________________________________________________________

Tagesexkursion „Auf den Spuren der Moderne in Sachsen“ nach Niesky, Weißwasser und Löbau

28. September (Sa) 8.00 bis 20.00 Uhr. Abfahrt: Stadtmuseum, Wilsdruffer Str. 2

Das „Bauhaus-Jahr“ zwingt uns geradezu, den Spuren der architektonischen und gestalterischen Moderne in der sächsischen „Provinz“ nachzugehen. Das „Haus Schminke“, das „Konrad-Wachsmann-Haus“ und die Wirkungsstätten von Ernst Neufert und Wilhelm Wagenfeld in Weißwasser gehören unzweifelhaft dazu.

Zur Exkursion ist eine schriftliche Anmeldung im Büro des DGV erforderlich! ____________________________________________________________________________________

Vorstellung des Dresdner Heftes Nr. 139 „Dresden-Breslau-Wroclaw“

29. September (So), 16.30 Uhr , Kraszewski-Museum, Nordstr. 28

Der Name Kraszewski steht für die enge Beziehung von polnischer und Dresdner Kultur – Gleiches gilt für unser neues Heft. Daher stellen wir dies im Rahmen der Vernissage der Ausstellung „Aufstand der Zwerge. Politischer Protest in Polen" vor. Wie immer stehen drei AutorInnen Rede und Antwort. _____________________________________________________________________________________

Herbstkolloquium des DGV „Kunst und Revolution“

5./6. Oktober, Beginn: 5.10., 10.00 Uhr, Kleines Haus des Staatsschauspiels, Glacisstraße 28.

Dreißig Jahre nach den legendären Aufführungen des „Fidelio“ und der „Ritter der Tafelrunde“ werden beide Stücke im Herbst 2019 erneut gezeigt. Unser Kolloquium, geplant und veranstaltet gemeinsam mit Semperoper und Staatschauspiel, fragt nach der politischen Rolle der Künste in den Jahren 1989 bis 2019.

Zum Programm erscheint noch ein eigener Flyer der Staatstheater. ______________________________________________________________________________

Führung auf dem 1923 als Gemeindefriedhof angelegten kleinsten kommunal verwalteten Friedhof

Mittwoch, 16. Oktober (Mi), 16:30 Uhr, Friedhofsweg 1, 01187 Dresden (Endhaltestelle Bus 62, dann ca. 700 m Fußweg)

Führung in Dresden-Dölzschen mit Ekkehardt Müller und Prof. Karl-Heinz Koch vom Freundeskreis Friedhof Dölzschen

Eine Veranstaltung der AG Stadtteilgeschichte.

Organisation: Rainer Nitzsche (rainer.nitzsche@heimatverein-niedersedlitz.de)

_______________________________________________________________________________

Der für den 25.Oktober avisierte Termin (Zentralwerk, Riesaer Straße) muss leider abgesagt werden, er wird wahrscheinlich im März 2020 angeboten.

Tagesseminar „Management der Moderne? Heimatkonzepte zwischen Abwehrreflex und Fortschrittsoptimismus“

 

Soziale und politische Veränderungen, von Vielen als desorientierend, gar bedrohlich wahrgenommen, lassen die Frage nach „Heimat“, Herkunft und Zugehörigkeit aktueller denn je werden. Es sprechen und debattieren: Die Psychologin Prof. Dr. Beate Mitzscherlich (HS Zwickau,), der Soziologe Prof. Karl-Siegbert Rehberg (TU Dresden), die Historiker Dr. Johannes Schütz und Antje Reppe, M. A. (TU Dresden).

 

Eine Veranstaltung mit uns befreundeter Institutionen. ____________________________________________________________________________

Führung im Lapidarium der Stadt Dresden

Freitag, 8. November (Fr), 14 Uhr, Hohe Str. 24, 01187 Dresden

Wir besuchen das Lapidarium der Stadt Dresden (Ruine der Zionskirche)

mit Matthias Hübner, Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden

Witterungsgerechte Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Fotografieren ist erlaubt.

 

Eine Veranstaltung der AG Stadtteilgeschichte.

Organisation: Rainer Nitzsche (rainer.nitzsche@heimatverein-niedersedlitz.de)

_________________________________________________________________________________________

Tagesseminar „Friedliche Revolution gestern – Unfriedliche Demokratie heute?“

 

9. November (Sa), Beginn 10.00 Uhr, JohannStadthalle, Holbeinstr. 68

 

Im Herbst 2019 jährt sich die Friedliche Revolution zum 30. Mal und wir können auf 30 Jahre gesamtdeutsche Demokratie zurückblicken. Das ist Anlass, nicht nur Erinnerungen an 1989 wach zu halten, sondern zu debattieren, wie (gut) unsere Demokratie heute funktioniert und was dafür getan werden muss, dass sie uns erhalten bleibt. – Eine Kooperation mit dem LHP-Programm der Stadt Dresden. ______________________________________________________________________________

Jahreshauptversammlung des Dresdner Geschichtsvereins

12. November (Di), 17.00 Uhr, Café des Stadtmuseums, Wilsdruffer Str.2

Die Mitglieder des Geschichtsvereins erhalten dazu noch eine gesonderte Einladung. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. __________________________________________________________________________________________________________________

Buchvorstellung: „Die Polen im Dresden des 18. Jahrhunderts“

27. November (Mi), 18.00 Uhr, Café des Stadtmuseums, Wilsdruffer Straße 2.

Das 1987 erstmals publizierte Werk von Jacek Staszewski, einem der bedeutendsten polnischen Historiker seiner Generation, liegt nun in deutscher Übersetzung vor. Es vermittelt eine anschauliche Vorstellung von der Anziehungskraft Dresdens auf polnisch-litauische adlige Politiker, aber auch auf Soldaten, Künstler und Kaufleute in der Zeit der sächsisch-polnischen Union. Vorstellung durch Prof. Dr. Miloš Řeznik, Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau. – Eine Kooperation zwischen dem DGV und dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV). ______________________________________________________________________________

Vorstellung des Dresdner Heftes Nr. 140 „1989 – was wir wollten, was draus wurde“ (Arbeitstitel)

11. Dezember (Mi), 18.00 Uhr, Festsaal im Dresdner Rathaus.

Nicht resignativ, sondern vor allem stolz und freudig, wollen wir auf die Akteure und deren Mut in der „Friedlichen Revolution“ 1989 zurückblicken. Zu fragen bleibt jedoch, wie wir uns erinnern, um Zutrauen zu unserer Gegenwart zu haben und Hoffnungen auf die Zukunft zu gewinnen. Darüber diskutieren drei Heft-AutorInnen mit dem Publikum. – Eine Kooperation mit der Stadt Dresden/LHP-Programm. __________________________________________________________________________________

Sonderveröffentlichung

Reformation in Dresden – Eine Spurensuche

Reformation in Dresden – Eine Spurensuche

Die Luther-Dekade ging 2017 zu Ende; die protestantische Prägung unserer deutschen Kultur bleibt. Diese Publikation des Dresdner Geschichtsvereins möchte die kulturell-geistige Prägekraft des Protestantismus und die Spuren der Reformation im Stadtbild sichtbar – und erlebbar machen. 18 Stationen bieten sich an, sich Wissen zu erlaufen – sei es unter freiem Himmel, sei es in den Sammlungen von Museen und Bibliotheken. Texte und Bilder bringen zum Sprechen, was im kulturellen Gedächtnis vieler Zeitgenossen oft kaum mehr präsent ist. Vor allem Lehrer und Schüler, aber auch geschichtsinteressierte Touristen, sind eingeladen, im Gang durch Dresdens innerer Stadt »Luther und seiner Reformation« auf die Spur zu kommen.

64 Seiten, 260 x 200mm; Dresden 2019
Herausgeber: Dr. J. Ulbricht (im Auftrag des Dresdner Geschichtsvereins)
Kooperation: Stadtmuseum Dresden
Förderung: Amt für Kultur und Denkmalschutz der LH Dresden

Publikation bestellen


Zum Verein

Etwa ein bis zwei Veranstaltungen durchschnittlich pro Monat (Führungen, Vorträge, Podiumsgespräche, Exkursionen, Filmabende) bietet der Dresdner Geschichtsverein an, dem heute ca. 220 Mitglieder angehören.

Dazu kommt – meist im Herbst – ein thematisches Kolloquium zur Stadtgeschichte.

In loser Folge weisen wir gern auch auf Veranstaltungen mit uns befreundeter Institutionen hin.

Dabei sein ist alles

Wollen Sie Mitglied werden, Projekte und Vernstaltungen anregen und sich am Geschehen der Zeit beteiligen? Dann melden Sie sich bei uns.

Kontakt aufnehmen