Wenn am Freitag wieder der große Semperopernball in Dresden stattfindet, wird niemand ahnen, wie viel Aufwand, Herzblut, Anstrengung und Experimentieren in dieser nun schon dritten Oper stecken. Denn, dass die Semperoper so wiederaufgebaut wurde, war nicht selbstverständlich. Die Ausstellung berichtet von der Geschichte dieser Meisterleistung und Lucas Müller erzählte uns Erstaunliches. So z.B., dass die Ausmalungen nicht bekannt waren und die Künstler selbstständig Entwürfe anfertigen mussten, bis doch noch ein Album mit zahlreichen Zeichnungen auftauchte. Unter dem ständigen Mangel an Baumaterialen versuchten die Handwerker und Künstler ihr Bestes, natürlich mit Erfolg. Herzlichen Dank an Lucas Müller und Martin Schuster für diesen interessanten Einblick.
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Februar 2026 zu sehen im Landesamt für Denkmalpflege.
Wie der berühmte Schmuckvorhang vom Palais im Großen Garten durch die gesamte Stadt zur Oper getragen wurde, erzählt Claudia Maria Müller in ihrem Beitrag im Dresdner Heft 163: Der große Aufzug. Macht und Inszenierung im Öffentlichen Raum, 2025.