Dresdner Geschichtsverein

Wir suchen dich!

Wir suchen Studentinnen für unser Erzählcafé-Projekt!

 

Wen suchen wir?

Studentinnen, die ab August/September an einem Frauengeschichtsprojekt mitmachen wollen. Dabei ist egal, wie alt du bist und wie weit du schon im Studium bist oder was du studierst.

Worum geht es?

Formal steht Frauen heute eine ausdifferenzierte Arbeitswelt offen. Wie aber war das in der Generation ihrer Großmütter in der DDR und in der Transformationszeit? In einem Erzählcafé sollen Studentinnen Frauen aus der DDR im Rentenalter interviewen. Begegnung, Verständnis und Erinnerung im intergenerationellen Austausch stehen im Mittelpunkt des Projektes.

Wie läuft das Projekt ab?

Wir briefen dich im Bereich DDR-Geschichte, Oral-History (Zeitzeugenbefragung) und Podcasten. Du wirst Frauen kennenlernen und als Interviewerin mit ihr über ihre Lebens- und Erwerbserfahrung sprechen. Wir entscheiden als Gruppe gemeinsam, wie die Ergebnisse vorgestellt werden: Als Podcast, Präsentation, Feature , usw.

  • Workshop I: DDR-Geschichte/Hintergrund Erwerbsgeschichte
  • Kennlerntreffen aller Beteiligten
  • Workshop II: Oral History & Grundlagen der
  • Wissenschaftskommunikation: How to-Podcast?
  • Interviewphase
  • Arbeitsreffen aller Beteiligten: Auswertung/Entscheidung über Formate
  • Abschlusspräsentation und Auswertungsrunde

Wie viel Zeit kostet das Projekt?

Das Projekt wird über mindestens zwei Monate gehen und unterschiedlich viel Zeit beanspruchen. Aber: Du lernst viel! Das versprechen wir die. Am Ende stellen wir dir gern ein Teilnehmerzeugnis aus. 

Okay, wo melde ich mich?

Schick uns eine Mail an frauengeschichte@dresdner-geschichtsverein.de mit deinen Fragen oder wen du mitmachen möchtest.

#Datenlaube

Die #Datenlaube ist ein Format bei dem wir als Dresdner Geschichtsverein seit 2022 mitwirken. Jeden Dienstag ab 8:15 Uhr sprechen wir über Geschichte, Daten, Stadtwiki, Stadtgeschichte, Wikidata und Wikisource. 

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit der Vereinsgeschichte und insbesondere mit den zahlreichen Publikationen des Vereins für die Geschichte Dresdens. So haben wir schon alle “Mitteilungen” des Vorgängervereins online verfügbar gemacht und Teile der “Dresdner Geschichtsblätter” sowie einige ausgewählte Publikationen und Ephemera. Ein ganz besonderes Projekt ist die Datenpflege in Wikidata. Besonders Andreas Wagner und Matthias Erfurth sind hier engagiert für den Verein und pflegen nach und nach alle je in den Dresdner Heften erschienenen Artikel und Autoren. Damit sind natürlich dann Abfragen möglich. Seit 2022 hat jedes Dresdner Heft eine Wikidata-Item.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte, ist Dienstags in unserer Runde herzlich willkommen. Hier eine kleine Linkliste zu unseren Ergebnissen:

Auf den Spuren von 1848/49 - ein digitaler Stadtrundgang

Im Rahmen eines Seminars von Frau Prof. Dr. Schötz (TU Dresden, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte) fanden sich drei Studierende, die Lust hatten einen digitalen Stadtrundgang umzusetzen. Dafür wurde konzipiert und recherchiert. Es wurden Texte geschrieben und eingesprochen. Die digitale Umsetzung erfolgte im Podcast Studio der SLUB Dresden und mit Guidemate. 

Im Rahmen der Tagung “Das Königreich Sachsen 1848/49 – Dynamiken und Ambivalenzen der Revolution” vom ISGV, der TU Dresden und der Landeszentrale für politische Bildung präsentierten wir unsere Idee und führten den Rundgang analog durch. Die digitale Version bietet die Möglichkeit an sechs Stationen in der Dresdner Innenstadt Bezüge zum Maiaufstand von 1848/1849 zu entdecken. Herzlichen Dank an Michelle Seipold, Christian Mahrt und Sebastian Knorr sowie Prof. Dr. Susanne Schötz. Das Bild des Rundgangs ist von Dörthe Schimke vom ISGV.

Forum 13. Februar

Der 13. Februar 1945 hat sich in die Stadtgeschichte Dresdens sprichwörtlich eingebrannt, genauso trifft das Datum international auf breite Resonanz. Die Erinnerung an den Luftangriff der Alliierten auf Dresden ist geprägt von unzähligen Perspektiven, Deutungen und Deutungskämpfen. Eine Vielzahl an internationalen Akteuren aus Wissenschaft, Literatur, Kunst und Zivilgesellschaft beschäftigt sich mit den Erinnerungen an diese Ereignisse. 

Diesen transnationalen Erinnerungsformen und ihren Beziehungen zur Dresdner Erinnerungskultur widmete sich die Veranstaltung Forum 13. Februar transnational. Es war eine Kooperationsveranstaltung der TU Dresden, des Zentralwerk Dresden e.V. und des Dresdner Geschichtsvereins. Beteiligte aus Dresden, aus Polen und Tschechien sowie aus den USA und Italien waren anwesend.