Dresdner Geschichtsverein

Tatort Dresden

Ein Brotmesser als Waffe, ein schwedischer Offizier als Schwerverbrecher, ein Toter in der Talsperre, Raubmord: Im neuen Dresdner Heft wird es gruselig. Wir wenden uns in der Nr. 166 dem Tatort Dresden der Kriminalitätsgeschichte zu und wollen anhand der Fälle auch zeigen, wie die Institutionen in der Stadt ermittelten, arbeiteten, urteilten. Besonders Highlight ist das Interview mit Bestsellerautor Frank Goldammer, der verrät, wie er zu seinem Fällen kommt und auf welche Überraschung sich die Leser demnächst freuen dürfen!

Heft-Nr. 166
Jahrgang 44
Veröffentlichungsdatum 23.06.2026
Seiten 104
Preis 7 €
Wikidata-ID Q140136012

Aus dem Inhalt

  • Caroline Förster, Alexander Kästner, Mike Schmeitzner

    Tatorte als Spiegel der Stadtgesellschaft? 3-4

  • Alexander Kästner

    Verführung, politisches Komplott und Mord Johan Cock von Gyllensteins bewegte Verbrecherkarriere 5-14

  • Felipe Zimmer Ferreira de Mello

    Mord oder Selbstmord? Der Fall Martha Pazigin – Wahrheitsfindung in der frühen Neuzeit 15-23

  • Anneke Müller

    Ein Fingerzeig in der Kriminalgeschichte 1914 wird in Dresden erstmals eine Mörderin dank der Daktyloskopie überführt 24-30

  • Carsten Schreiber

    Der Tote in der Talsperre Der Fememord von 1932 als letzte Warnung vor dem Faschismus 31-40

  • Juliane Hanzig

    »Eine Änderung oder auch nur die geringste Besserung ihres Zustandes ist […] ausgeschlossen« Politisch-historische Arbeit im Forum Polizei_Geschichte Sachsen 41-48

  • Mike Schmeitzner

    Wie Phönix aus der Asche? Die Dresdner Kripo und die Zeitenwende 1945 49-59

  • Birgit Sack

    Tatort Talstraße Ein Doppelmord erschüttert die städtische Nachkriegsgesellschaft 60-68

  • Heiko Neumann

    Gemeinsame Ermittlungsarbeit? Die Spezialkommission des MfS und die Kriminalpolizei im Bezirk Dresden 69-78

  • Caren Stegelmann

    »Rädelsführer bekämpfen, Mitläufer entkriminalisieren« Zwischen Strafverfolgung und Präventionsparadigma: Die Soko Rechtsextremismus des LKA Sachsen ab 1991 79-89

  • Caroline Förster, Frank Goldammer

    »Also erstens fasziniert mich der Mensch an sich.« Interview mit Bestsellerautor Frank Goldammer 90-93

  • Autorinnen und Autoren 94

  • Bildnachweis 95

  • Vereinsnachrichten 98

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